Hallo Leuts….

Sagt mal, kennt ihr solche Tage, an denen ihr nichts richtig macht… so einen Tag hatte ich heute, ich, der liebenswerte, hilfsbereite Theo, wollte wirklich nur etwas Gutes tun und helfen, aber irgendwie ging das heute immer schief… Frauchen ist mit nichts zufrieden, mit gar nichts… ich muss mir das jetzt wirklich mal von der Seele schreiben…

Frauchen sagt immer, dass sie noch was in der Praxis verändern muss, dass ihr das noch nicht so gefällt, wie es dort aussieht und wie die Dinge da so stehen. Da wollte ich sie überraschen, ihr Arbeit abnehmen und hatte gehofft, dass Frauchen mal wieder vergessen hat, die Praxis abzuschließen. Und bingo, genauso war es. (Und den Griff, den sie nach oben gestellt haben, damit ich die Tür nicht aufbekomme, das ist totaler Blödsinn, natürlich bekomme ich auch so die Tür auf, ich bin ja schließlich kein Kleinkind). Also ich heute morgen in die Praxis eingebrochen und habe versucht, es dort ein wenig um zu dekorieren.

Naja, so schlimm fand ich es gar nicht, lockerte doch alles ein wenig auf. Frauchen hat eine Krise bekommen und fand es gar nicht witzig.

Als Wiedergutmachung wollte ich ihr dann Gartenarbeit abnehmen, ich hatte gehört, dass sie zwei Bananenpflanzen geschenkt bekommen hat und diese sollten ja irgendwo eingepflanzt werden. Ich hab dann halt gedacht, ich übernehme das mit den Löcher buddeln, der Boden ist schließlich total fest, was meint ihr, was das für eine Arbeit war. Anstatt Frauchen sich freut, gab es den nächsten Anschiss, ich hab wohl an den falschen Stellen gebuddelt…. Wobei doch so zwei Pflanzen mitten auf dem Rasen doch gut aussehen….

Mein dritter Versuch war es dann, den Einkaufskorb, der in der Küche stand, auszupacken, aber da wurde ich gleich auf frischer Tat erwischt…

Am besten ist es, wenn man ein Golden Retriever ist und Henriette heißt, die darf alles, was die macht, ist immer süß und niedlich und die braucht nur süß schauen und sie bekommt alles was sie will…

Und könnt ihr euch an die Erdbeere von der einen Erdbeerpflanze im Hochbeet erinnern? Da meint Frauchen doch, dass es schlau ist, einen langen schweren Stein vor die Pflanze zu legen, damit ich nicht mehr heran komme, das ist doch eine Frechheit…. Aber wir werden sehen….

 

Aber es gab nicht nur Ärger heute. Der Tag begann mit einem schönen langen Spaziergang, den Frauchen und ich jeden Morgen genießen. 

Und was mich so sehr gefreut hat, dass so viele diesen Blog gut finden und die Neuigkeiten und Geschichten von mir lesen möchten, vielen lieben Dank dafür! Das finde ich so toll!!! Ich verspreche euch auch, dass ich mich bessere und nicht mehr ganz soviel anstelle.

In diesem Sinne

Gute Nacht – Euer Theolino

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Hallo Leute…

Nun muss ich mich auch noch einmal kurz zu Wort melden. Der Tag heute war ziemlich chillig, aber es ist ja schließlich auch Sonntag… gut angefangen hat es heute nicht, mir war so übel nach dem fressen heute Morgen, da ging alles wieder retour… ich konnte nichts drinnen lassen…hab noch nicht einmal beim Frühstück gebettelt, naja, betteln brauch ich eigentlich gar nicht, wenn ich mein Bollerkopf auf Frauchens Bein lege, dann weiß sie schon, was zu tun ist: dann landet immer ein Happen von dem was gerade gegessen wird, bei mir… das funktioniert… aber diesen Deal haben mein Frauchen und ich seit Anfang an, aber ich bekomme auch nur das, was gut ist für mich… Heute Abend konnte ich dann wieder normal essen, schlecht ist mir nicht mehr und ich habe Rinderhackfleisch mit viel Gemüse bekommen, hmm….war das lecker sag ich euch.

Könnt ihr euch vorstellen, hier im Ort hat doch tatsächlich so ein blöder Mensch behauptet, ich hätte ihrer Katze die Kehle durchgebissen, hätte alles an Katzenfutter geklaut und ihre ganzen Blumentöpfe umgeschmissen und herumrandaliert…. Ich wäre so sehr gefährlich…. Mein Frauchen hat sich wirklich geärgert, denn nichts von dem ist wahr, an das Futter oder an die Töpfe komme ich gar nicht heran und warum sollte ich einer Katze die Kehle durchbeißen??? Wieder eine Lüge über einen Rottweiler, das macht mich wirklich traurig. Natürlich mache ich auch mal Dinge, die nicht so toll sind, letzte Woche bin ich auf einer Baustelle in den frischen Beton gelaufen (ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie lange es gedauert hat, bis das Zeug komplett wieder aus meinem Fell war, bis ich nicht mehr grau gestaubt habe beim Schütteln 🙈). Aber richtig Schuld hatte ich auch nicht, zumindest war der Bauarbeiter, der wie wild vor mir herumgefuchtelt hat und dann vor lauter Panik selber in die Halle gelaufen ist, mit schuldig. Leuts, wer vor mir herumspringt, herumfuchtelt und dann noch freundlich zu mir herüber schaut, der bringt mich nur auf eine Idee: Der will mit mir spielen… dass der gute Mann dann Panik vor mir hatte, wußte ich ja nicht…

Nun ja, und gestern hab ich mein Frauchen geärgert. In unserem Hochbeet ist noch eine einzige Erdbeerpflanze vom letzten Jahr, an dieser Erdbeerpflanze hing bisher nur eine große, rote Erdbeere… die wollte mein Frauchen genießen, wenn es so weit ist… Ich wusste halt vorher, wann es so weit ist und habe diese Erdbeere in vollen Zügen genossen, man war die lecker… damit es nicht so auffällt, habe ich auch noch eine grüne geschluckt, die war aber nicht so toll…

Heute morgen war ich halt etwas beleidigt, da habe ich mich einfach auf meinen Platz gelegt, ich sah aus, wie ein Breitmaulfrosch, Frauchen hat mich angeschaut, als wäre ich vom Mars. Dann hat sie doch bemerkt, dass ich das Telefon einmal quer im Maul hatte (das ist ja breit genug)… puh, gab das Ärger, hab es dann doch nach längerem überlegen total nassgeschlotzt wieder hergegeben…  vor lauter Trotz habe ich dann den Staubsauger angegriffen und bin mit meinen großen Pfoten durch die frisch gewischte Küche gelaufen…. Selber Schuld sag ich da nur…

Heute Nachmittag waren wir dann noch bei der Oma und beim Opa zu Besuch, da musste ich auch erst einmal alles gründlich untersuchen… die Oma hatte dann so ein schlechtes Gewissen, dass Sie keine Leckerchen für mich da hatte, da ist sie ins Wohnzimmer und hat mir total leckere Menschen-Kekse geholt, man waren die lecker…

Ansonsten bin ich heute meinem Naturell nachgekommen:

In diesem Sinne  – Euer Theolino


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….schönen Sonntag….

Heute ist Sonntag und wir haben uns nun seid drei Tagen nicht gemeldet… aber so viel passiert ist bei uns auch nicht.

Ich beschäftige mich neben dem „normalen Tagesgeschäft“ viel mit diesem Blog, denn er ist technisch noch nicht ok und solange will ich diesen auch noch nicht so wirklich veröffentlichen. Aber wir arbeiten daran. Ich verstehe eben viel von Hunden aber in diesem Bereich bin ich einfach nicht so fit.

Theo verträgt die Wärme nicht, unser erster Spaziergang ist gegen 5:30 Uhr. Es ist da noch kühl und vor allem sehr ruhig, ich kann Theo ohne Leine laufen lassen (zumindest wenn kein Wald in der Nähe ist 🙈). Diese gemeine Zeit (ca. 2 Stunden) genießen wir immer sehr.

Ein großes Problem haben wir gerade mit Zecken. Es gibt in diesem Jahr extrem viele und beim Theo sieht man die so schlecht. Er hatte eine Zeit, da wollte er sich die Zecken nicht herausmachen lassen, aber das ist jetzt zum Glück kein Thema mehr, er macht es richtig gut. Auch hat er gerade am linken Schulterblatt eine kleine Wunde, die aber ziemlich tief ist. Ich denke, da war auch eine Zecke, die er sich mit dem linken Hinterbein herausgekratzt hat. Diese Stelle eitert und blutet jetzt, aber auch die lässt er sich mittlerweile gut versorgen.

Am Freitag war Training im Wald in Hüffenhardt, Theo mag das Autofahren zwar nicht so, aber wenn wir erst einmal vor Ort sind, dann ist er voll dabei. Er hat vier Suchen absolviert und er war wirklich sehr gut. Ja, das Suchen kann er gut, wobei er ja noch gar nicht so lange dabei ist. Auch an der Versteckperson ist er ruhig, er bleibt dort, legt sich ab genießt die Leckereien, die er dort bekommt und lässt sich knuddeln. Wo wir noch ein Problem haben ist der Ablauf vom Weg aus dem Auto bis zum Ausgangspunkt, an dem die Suche beginnt, Theo ist dann hippelig, ihm die Kenndecke anzuziehen ist dann manchmal schwierig. So ein richtiges Ritual haben wir da noch nicht, da müssen wir noch dran arbeiten, aber ich bin guter Dinge, denn Theo lernt sehr schnell. Großes Problem ist es für mich, dass er nicht wieder ins Auto mag nach so einer Suche. Jedes Mal haben wir die Diskussion, er hat dann seinen Dickkopf und legt sich vor dem Auto flach auf dem Boden, ist schwer wie ein nasser Sack…

Gestern war dann Pause angesagt, nur ein normaler Spaziergang morgens ansonsten ausruhen und einfach dabei sein, was er immer sehr genießt.

Heute Morgen geht es ihm nicht so gut, er hat sein Leckerli nur zerkaut und liegen lassen, dann hat er später sein komplettes Futter wieder erbrochen. Beim Frühstück saß er nicht bei mir und nun hat er sich zurückgezogen und schläft. Mal schauen, wie es sich entwickelt…. Wir werden berichten.

Euch allen einen super schönen sonnigen Sonntag!

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Hallo und guten Abend…von Theo höchstpersönlich….

Will mich noch kurz mal melden heute, euch ein paar Grüße schicken. Liege gerade hier auf dem Sofa, bin vollgegessen (Ranzen spannt) und verarztet bin ich auch. Hab da so eine komische Stelle auf der linken Schulter, die ist jetzt offen und blutet… keine Ahnung, woher ich die habe. Nun hat Birte da was drauf gesprüht, das hat so ziemlich gebrannt, aber ich wäre ja nicht der Theo, wenn ich so etwas nicht einfach wegstecke.

Ansonsten war heute nicht viel los, Frauchen hat ziemlich viel gearbeitet und heute Abend war sie noch zu so einem komischen Kurs, sie wollte noch ein paar Kollegen von mir irgendetwas beibringen. Die mussten im Kreis laufen…. So ein Blödsinn, oder? Ich soll das nun auch versuchen…. Ich stell mich da einfach total blöd an, dann verliert sie eh die Geduld. Man muß nur einen riesengroßen Dickkopf haben… oder so lieb schauen, dass Frauchen nicht anders kann, als Mitleid mit mir zu haben, das funktioniert auch manchmal. Andererseits hab ich ja auch oft Mitleid mit ihr. Wenn Frauchen total müde ist und noch ein wenig lesen möchte, sich auf das Sofa setzt, dann denke ich immer, ich muss mit ihr kuscheln. Ich leg mich dann auf ihren Schoß oder sie muss einfach ihr Kissen mit meinem dicken Kopf teilen, noch zweimal durch ihr Gesicht geschlotzt und dann sollte doch die Welt wieder in Ordnung sein… sie kann wirklich froh sein, dass sie mich hat.

Sonst war ich ziemlich liebe heute, habe nur ein paar Sachen geklaut, in die Praxis eingebrochen (da wurde gerade ein Kollege von mir behandelt, bin da voll hineingeplatzt, das hab ich ja auch nicht wirklich gewußt), hab ein paar Fußabdrücke im Hochbeet hinterlassen (meine es ja nur gut, will nur Unkraut jäten) und…. Den Rest behalte ich lieber für mich, es ist schließlich schon spät.

Ihr hört von mir ihr Lieben

Bis denne – Euer Theolino

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Grüße von Theo und Birte

Gestern ist neben der Arbeit nicht viel aufregendes passiert, außer dass Theo mal wieder geklaut hat (er klaut vor allem wichtige Notizen) und wir gestern Abend beim Training in Mosbach waren. 

Das Training war toll aber sehr anstrengend. Es war Gerätetraining angesagt und irgendwie hat Theo weder die Koordination noch die Geduld dafür. Da müssen wir noch sehr viel üben. Der Tunnel wird erst einmal markiert, bevor man hindurch rennt, der Steg ist dann doch ziemlich hoch, wenn man oben steht, vor allem bei Theos Gewicht fängt es dann auch noch an zu wackeln und bei der Leiter machen die Hinterpfoten noch nicht so mit. Beim Slalom wird alles umgerannt und um die Wippe macht man einen großen Bogen. Also ihr seht, wir müssen da noch viel üben…

Die Kurzanzeige war dann toll, das ist eher Theos Welt…

Wir sind dann völlig müde und geschafft heim gefahren, Theo hat seine Abendmahlzeit noch genossen und hat dann gleich vor sich hin geschnarcht (das kann er sehr gut)…

!!

So, nun muss ich mich selber noch einmal melden, Tach auch, ich bins, Theo…. also so wie es immer geschrieben wird, ist es ja oft gar nicht. Geklaut habe ich gestern wirklich nicht viel, außer dass ich mich ein wenig aufhübschen wollte und da ich keinen Lippenstift hier finde habe ich eben den Textmarker gesucht… aber die Farbe wollte nicht an mein Fell haften bleiben, dafür ist mein Platz nun ein wenig schöner.

Und wegen dem Training… wie soll ich mich konzentrieren, wenn es auf dem Platz so gut riecht, außerdem möchte ich euch mal sehen, wenn ihr über eine Leiter laufen sollt, wie sollen meine Hinterpfoten denn wissen, was die vorderen machen und wenn der Steg plötzlich anfängt zu wackeln, na, da muss ich dann auch erst einmal schauen, aber mit ganz viel Käsewürfeln hab ich das dann ganz vergessen. Und die blöden Hütchen beim Slalom, die stehen auch wirklich nur im Weg herum… aber ich werde mich künftig ein wenig mehr bemühen und Birte sollte dann aber auch ein wenig mehr Geduld zeigen. Auch wenn sie meint, sie ist die Ruhe in Person, ich bin ja nicht blöd, ich merk das schon, dass sie mir am liebsten den Hals umdrehen würde… aber das hindert mich gar nicht daran, so zu sein, wie ich eben bin: ein kleiner Sturkopf, ein wenig unkoordiniert und unkonzentriert, aber Leute, es wird…. da bin ich mir sicher

Euer Theo

 

 

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Wie alles begann

Am 22.09.21 starb Ben, mein Labrador-Mischling (lt. TA ein Labrador-Rottweiler), er wurde nur 10 Jahre alt. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, er war ein wichtiger und großer Teil meines Lebens, ein toller Partner an meiner Seite und bester Freund! Ben war einfach immer da, war immer mit mir zusammen….

Für mein Mann stand fest, es gibt keinen zweiten Hund mehr, er findet es einfacher mit nur einem Hund, gerade wenn man in Urlaub fährt etc…. Da ich mich sonst immer durchgesetzt habe und ich mir eh keinen anderen Hund für mich vorstellen konnte, habe ich eingewilligt und auch für mich war klar, dass unsere Henriette ein „Einzelhund“ bleibt.

Nach ca. zwei Wochen nahm mich mein Mann in den Arm und fragte mich, ob ich mich nicht doch mit dem Gedanken anfreunden wolle, einen neuen Hund einziehen zu lassen. Ich sei so traurig, würde nicht mehr lachen. Außerdem würde ich Henriette überall mit hinnehmen und herumzerren, wobei sie doch am liebsten daheim ist. Sie kann eben nicht den Platz für Ben einnehmen, das wurde mir dann auch klar. Nachdem ich darüber nachgedacht hatte, war auch für mich klar, es zieht wieder ein zweiter Hund bei uns ein. Aber ich hatte einen besonderen Wunsch: es sollte ein Rottweiler werden. Diesen Wunsch hatte ich schon lange und auch Thomas mag die Rasse. Nur das Problem was es gab: ich hatte immer Hunde aus dem Tierschutz und wollte auch wieder eine arme Seele retten. Thomas seine Bedingung war jedoch: ein Rottweiler nur als Welpe und vom Züchter. Er war der Meinung, dass alle unsere Tierschutzhunde eine „Macke“ hatten bzw. haben und er das bei einem Rottweiler nicht möchte. Mit dem Gedanken habe ich mich dann auch lange beschäftigt und bin dann zu dem Entschluss gekommen, nach einem Züchter zu suchen, um nach einem Wurf für 2022 zu fragen (alles andere war mir zu dem Zeitpunkt zu früh).

Nach vielen Recherchen hatte ich dann mit der Ariane Kontakt, sie züchtet Rottweiler, wohnt in der Eifel und war mir am Telefon sympathisch. Sie hatte gerade einen Wurf mit fünf Wochen (geboren am 28.09.21), diese Knäule waren alle schon versprochen. Ariane teilte mir aber mit, dass ein weiterer Wurf im Jahr 2022 geplant war und sie mich gerne als Interessent aufnehmen würde. Wir könnten aber jetzt schon die Welpen bei ihr besuchen, dann würden wir sehen, wie sie züchtet und ob es für uns in Ordnung ist, sie wollte uns ebenfalls kennenlernen.

Nach diesem Besuch stand es für uns fest, dass wir von der Ariane einen Rottweiler haben möchten. Um es kurz zu machen, ich bekam dann kurze Zeit später einen Anruf, den Welpen, den sie selber behalten wollte, gibt sie nun doch her und sie kann sich niemanden besseren für diesen tollen Hund vorstellen, wie mich… ich habe um eine Woche Bedenkzeit gebeten, mir ging es zu schnell, darauf war ich gar nicht vorbereitet…. Nun ja, um die Geschichte noch mehr abzukürzen: Am 25.11.21 holten wir unseren Theo ab, er war damals 8 Wochen alt. Eigentlich heißt Theo „Janosch von der Fuchsfarm“, aber uns war von Beginn an klar, dass es ein Theo wird.

Es zog ein „Sonnenschein“ ein, er hat mich wirklich auf ganz andere Gedanken gebracht, hat mich abgelenkt. Mit Henriette hat er sich von Anfang an gut verstanden und ich hatte das Gefühl, auch für sie war es kein Problem, dass er jetzt da war, zumal sie nach Bens Tod auch sehr getrauert hat. Eine Woche hatte ich mir Urlaub genommen, danach war Theo mit mir in der Praxis, in einer Box. Er hat es von Beginn an großartig gemacht und ist bis heute sehr gerne in meiner Praxis. Wenn ich diese nicht abschließe, dann bricht er ein und räumt auf 🤭.

Ich habe alle meine Freizeit fast nur mit ihm verbracht, natürlich mit dem Gedanken, dass gerade ein Rottweiler „funktionieren muss“. (Zumal ich mit der Entscheidung, dass ein Rotti einziehen soll, viel Gegenwind von Bekannten und Freunden bekommen habe). Ich habe von Beginn an viel mit ihm geübt, habe ihm viele Dinge schon spielerisch beigebracht. So anstrengend es teilweise auch war, so viel haben wir auch über ihn gelacht. Er mochte damals keinen Regen und keine nassen Wiesen, was für ihn ein Problem beim „Pippimachen“ war. Oder als er aus dem Laufstall ausgebrochen ist oder relativ schnell erkannt hat, dass man Wassernäpfe ja auch herumdrehen kann…. Oder als er meinte, mir den frisch eingepflanzten Flieder auszugraben und ins Wohnzimmer zu bringen…. Die Erlebnisse alle jetzt im Nachhinein zu berichten, würde diesen Bericht sprengen.

Als er so ca. 8 Monate alt war, da fing er an, mich zu tackern, d. h. er biss in meinen Arm, so ca. eine halbe Minute und dann ließ er ab. Anfänglich ging es noch, dann wurde es öfter und fester, so dass meine Jacken kaputt gingen und ich blaue Flecken und starke Schwellungen bekam, teilweise hat es sogar geblutet. Es kam nicht jeden Tag vor und er tat es nur bei mir. Außenstehende, die dies mitbekamen, rieten mir, besser durchzugreifen, meinten, er würde mich nicht für voll nehmen und ich müsse härter mit ihm umgehen. Ich müsse, wenn er auf mich „losgehen“ würde, ihn mit strengen Maßnahmen bestrafen. Mir kam es jedoch so vor, als wenn er nach dieser halben Minute tackern selber überrascht war und gar nicht wußte, was er da tat. Ich hatte ihn dafür nicht bestraft, sondern ging auf Ursachenforschung. Bei der Lösung half mir Dirk und Manuela von der Gruppe „Rottweilerfreunde Deutschland“ die ich auf Facebook entdeckte. Ich kann nur allen raten, die irgendwann einmal ein Problem mit ihrem Rotti haben, diese Gruppe bzw. Dirk und Manuela zu kontaktieren. Des Weiteren hat uns ein Besuch auf dem Argenhof geholfen, wir waren bei Christiane Rohn. Wir durften bei ihr einen Termin ausmachen (vielen lieben Dank Alex!). Ihre Meinung zu uns war: Wir haben eine super gute Bindung und Theos Verhalten wäre eine Überforderung. Und ja, er hat es tatsächlich nur gemacht, wenn es ihm zu viel wurde: zu lange Spaziergänge, zu viel Training, zu langes Warten (ich hätte es besser wissen müssen). Also habe ich ihm vom Training (Hundeführerschein) abgemeldet, die Spaziergänge wurden kürzer und das Warten habe ich mit ihm geübt und langsam gesteigert. Seit dem hat er mich nie wieder gebissen (ja, ich muss leider zugeben, es war ein verzweifeltes Beißen). Außer wenn er zu ungeduldig wird, zum Beispiel, wenn ich während eines Spazierganges jemanden treffe und mich unterhalte, dann fängt er an, in meine Hand zu „beißen“, aber sehr sanft und vorsichtig. 

Im Januar 23 war dann Theos erstes Training in der Rettungshundestaffel Mosbach. Dort war ich schon mit Ben. Ich habe lange überlegt, ob es wohl das richtige sein kann für Theo, aber bis jetzt macht er sich sehr gut und hat wirklich richtig Spaß daran.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, das Rottweiler die besten Hunde der Welt sind, ich aber auch noch nie einen Hund so konsequent erzogen habe, wie Theo. Er hat einen sehr ausgeprägten Dickkopf und alles, was ich ihm schon so früh beigebracht hat, hat er oft einfach mal so vergessen. Was unsere Spaziergänge schwierig macht, ist sein sehr ausgeprägter Jagdtrieb, weswegen er nun auch einen Tracker bekommt, falls er mal wieder seine eigenen Wege geht (was leider schon vorgekommen ist). Ein Rottweiler muss man verstehen, zu dem Entschluss bin ich gekommen.  Theo hat mein Herz erobert und ist fast 24/7 an meiner Seite. Ich bin so froh, dass er bei uns ist, wobei ich ihn so manches Mal schon verflucht habe…. Woran ich mich gewöhnen musste ist die Grobmotorik. Wenn Theo kuscheln möchte sieht es natürlich ganz anders aus wie bei Henriette mit ihren 22 kg.

Hier noch ein paar Bilder, die für sich sprechen:

 

 

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